Rumclub Private Selection Ed. 60 Galapagos 2015
Die meisten mögen sein süßes, würziges Kakao-Karamell-Profil und seine leichte Trinkbarkeit. Kritiker vermissen den Agricole-Charakter und eine tiefere Komplexität und finden etwas Bitterkeit und jugendliches Holz. Der Konsens: gut, gemütlich, aber nicht umwerfend.
Trinkerinnen und Trinker, die süßere, würzige Genüsse mit Kakao, Karamell und Vanille mögen, die Profile im Stil von Foursquare schätzen und die einen einfachen Einstieg in den Rum mit Rohrsaft und einem moderaten Alkoholgehalt suchen.
Eckdaten des Rums
Live-Auktionen
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Wie schmeckt dieser Rum?
Gemütliches, süß gewürztes Galapagos-Experiment
Wenn du weichere Foursquare-Rums oder gewürzte Desserts magst, ist dieser Rum ein toller Ausreißer: eine DNS aus Zuckerrohrsaft mit einem vertrauten süßlich-würzigen Profil, solange du nicht nach großer Komplexität suchst.
Fans des klassischen grasigen Agricole, Liebhaber von hoher Komplexität oder schwerem Funk und alle, die sehr empfindlich auf jugendliches Holz, leichte Bitterkeit oder spürbaren Alkohol reagieren.
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Die Identifizierung ähnlicher Rums basiert auf den Verkostungsnotizen der Community und den Eckdaten des Rums.
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Am Gaumen hat er durchaus eine erstaunliche Süße für einen ungezuckerten Rum. Das Mundgefühl ist etwas auf der öligen/viskosen Seite. Zu den beschriebenen Gewürzen, der Vanille und dem Karamell gesellen sich hier ein paar fruchtige Noten. Der Abgang ist lang und Gewürz- sowie Holzbetont, auch hier Ich finde ihn recht geschmeidig, easy sipper. Dazu passt auch das entspannte ABV.
Der wohl erste Galapagos Single Cask Rum. Wirkt an der Nase wie ein Hybrid aus jungem Agricole und jungem Antigua/Barbados Rum mit einer leichten Säure wie von sehr frischem Virgin oak. Am Gaumen dann leicht fruchtig aber auch holzig würzig und holzbetont. Viele Gewürze wie Muskatnuss, Kardamom und Zimt, sowie leicht rauchige Aromen... Insgesamt gut eingebundener Alkohol und mild zu trinken aber aromatisch jetzt auch kein Komplexitäts Wunder. Mir ist er im Abgang etwas zu bitter und rauchig aber grundsätzlich ein guter Rum.
Die Nase lässt mich nicht an Zuckerrohrsaft denken. Wenn ich es nicht wüsste würde ich auf Melasse tippen. Gar nicht so einfach zu greifen. Habe mir neben dem Snifter noch ein 1920 Blenders Glass zur Hilfe genommen. Vanille, Karamell, junges Holz und zahlreiche Gewürznoten wie Zimt, Piment und Kardamom. Passt Aromatisch gut in die Vorweihnachtszeit. Am Gaumen hat er durchaus eine erstaunliche Süße für einen ungezuckerten Rum. Das Mundgefühl ist etwas auf der öligen/viskosen Seite. Zu den beschriebenen Gewürzen, der Vanille und dem Karamell gesellen sich hier ein paar fruchtige Noten. Auch diese sind wieder schwer zu präzisieren. Eine spritzige frische Note könnte Stachelbeere sein. Ich habe in Kombination mit den Gewürzen aber auch so etwas wie einen Bratapfel. Der Abgang ist lang und Gewürz- sowie Holzbetont (auch hier junges Holz). Auch Geschmacklich erinnert er mich eher an einen Melasserum. Ich finde keine typischen Zuckerrohrsaftnoten. Der passt bestimmt perfekt zum Weihnachtsgebäck und einem Chai. Ich finde ihn recht gefällig, nichts was jemanden abschreckt oder überfordert. Dazu passt auch das entspannte ABV.
Erster Rum von den Galapagos Inseln. Schöne Mischung aus gelben Früchten, Gewürzen, süßem und jungem Holz. Es fehlt aber an Tiefe und Komplexität. Für mich ist das Highlight das Logo auf der Flasche :)