T.D.L Flensburg Rum Company Trinidad 2002
Die Community liebt den verrückten Cannabis-Hop-Twist und die Stärke, die man pur genießen kann; die Kritiker vermissen einen höheren Alkoholgehalt und finden ihn etwas dünn und eindimensional. Konsens: hochinteressanter, einzigartiger T.D.L., nicht für jeden.
Experimentierfreudige Rum-Fans und IPA- oder Kräuterspirituosen-Liebhaber, die minzige T.D.L., Hopfenbittere und Cannabis-Noten in einem entspannten, trinkbaren 46,5%-Paket genießen.
Eckdaten des Rums
Live-Auktionen
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Wie schmeckt dieser Rum?
Minziges TDL mit wildem Cannabis-Twist
Wenn du T.D.L.-Minze magst und gerne gehopfte Biere oder Kräuterspirituosen trinkst, ist dies eine unterhaltsame Abwechslung: dieselbe Trinidad-DNA, aber mit einem lauten Cannabis-Hopfen in überschaubarer Stärke.
Diejenigen, die einen klassischen süßen Rum mögen, Menschen, die empfindlich auf Kräuterbitterkeit reagieren, und Fans von hochprozentigem Rum, die reduzierte, leichtere Abfüllungen nicht mögen.
Beim Trinidad würde mich jetzt sehr interessieren, wie die Rums nur mit dem Armagnac- und dem Cognacausbau geschmeckt hätten. Also auch ohne das Ruby-Port-Finish. Vor allem der Ausbau im Armagnacfass wäre extrem interessant, da man das ja sehr selten findet. Toll auf jeden Fall, dass Flensburg Rum Company weiter experimentiert und Neues wagt.
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Die Identifizierung ähnlicher Rums basiert auf den Verkostungsnotizen der Community und den Eckdaten des Rums.
Über die T.D.L Destillerie
Die Destillerie T.D.L befindet sich in Trinidad. Rums von T.D.L wurden 7.250 mal mit einem Durchschnitt von 8.3/10 bewertet.
Von Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
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Das Ziel? Dir als Rum-Connaisseur einen Ort zu bieten, an dem du mit Vertrauen auswählen kannst – ganz ohne Zettelwirtschaft, Umwege oder Experten-Vokabular.









An der Nase hat die typische T.D.L Kräuternote die klare Oberhand. Mit der Minze geht eine dezente Frische einher, die in angenehmem Kontrast zum Fasseinfluss steht. Früchte und Gewürze tummeln sich daneben. Alkoholische Schärfe ist praktisch nicht vorhanden. Am Gaumen passiert zuerst nicht viel - angenehme Süße und Frucht aber nach 3-5 Sekunden macht der Rum einen enormen Twist und wird zum Cannabis- und Hopfenmonster, welches sich mit der Zeit weiter intensiviert! Die Minze bleibt erhalten aber tritt hinter Cannabis und Hopfen. Es ist deutlich zu spüren, dass der Rum mit 46,5% abgefüllt wurde - nix kratzt oder beißt: aromatisch kräftig und intensiv aber alkoholisch sehr mild. Cannabis, Hopfen und Minze führen nahtlos in einen wunderbaren Nachklang und hier kommen die Früchte wieder zu Wort. Ich liebe es ja wenn ein Rum sich unvorhersehbar verhält und dieser hat in dieser Hinsicht bisher die Spitzenposition eingenommen! Mit ein bisschen mehr Power wäre er noch besser.
Nase: Top! Ein wunderschönes Profil, auf dem ich gerne hängenbleibe. Der „dezente“ Hinweis auf Hanf vom Label zeigt sich in der Nase noch nicht, stattdessen das bekannte und gesuchte Profil der 2000er - 2003er TDL mit Minze, viel Eiche, Zitrusfrüchten (rote und gelbe), dazu Trauben, ein leichter Hauch Möbelpolitur, reife Stachelbeeren, ein wenig Banane, Pfirsich und überreifen Erdbeeren mit Vanille und Karamell zum Abschluss. Nicht sehr dreckig, eher der cleaneren Seite zuzuordnen. Am Gaumen dann die Überraschung: Das Cannabis- oder Hanfaroma kommt hier voll durch, viel deutlicher als erwartet. Merkliche Anflüge von Cannabis-Aromen hatte ich bereits im Rom de Luxe TDL No. 42 2002 mit 20 Jahren und dem Rasta Morris 2001 mit 21 Jahren vernommen, doch bin ich hier ob der Deutlichkeit und Dominanz tatsächlich positiv überrascht, da freue ich mich auf einen „FRC TDL 02 21 mit Blunt“ und lasse das klassische „Rum mit Zigarre“ mal außen vor. Kleiner Wermutstropfen ist, dass die wirklich tolle Nase sich nicht 1:1 am Gaumen fortsetzt. Die Minze aus der Nase ist dem Cannabis fast komplett gewichen bzw. hat diese ersetzt, die Eiche ist spürbar und der Rum ist leicht adstringent. Dreckige Noten fehlen nahezu vollständig, der Eindruck ist eher clean und auch schimmert das spanische Profil etwas durch. Ein wenig mehr Volumen hätten wohl noch gepasst, ich verstehe allerdings, dass dies wohl die fein justierte Aromatik negativ beeinflusst haben könnte. So ist dieser Rum definitiv auch einsteigerfreundlich und easy sipping. Insgesamt rücken die vielen Früchte aus der Nase in den Hintergrund, doch bin ich gespannt, wie dieser Rum sich über die Zeit in der geöffneten Flasche entwickeln wird. Der Abgang ist mittellang bis lang mit starkem Cannabis-Finish am Gaumen. Wer Cannabis und/oder (bestenfalls beides) kennt und mag: Unbedingt zuschlagen, er gefällt sehr. Von mir stabile 89 Punkte und klare Kaufempfehlung für den geneigten Connaisseur. 420. Nuff‘ said. Nachtrag: Nach knapp einer Woche kommt auch der Port-Einfluss in Nase und am Gaumen voll durch und ergibt ein Wahnsinns-Bouquet mit Cognac/Armagnac Einfluss auf dem TDL Profil. Der Cannabis-Flip ist noch da. Nun 90.
Wow, super cool! Typische TDL Nase, frisch mit Mentol und den Lychee Noten die ich so mag. Leichte Fassnoten im Hintergrund, aber unaufdringlich. Das setzt sich am Gaumen auch zunächst so fort, mit etwas mehr Fass. Dann kommt wie aus dem Nichts ein klares Weedaroma dazu, die Lychees ziehen sich weit zurück, bleiben aber da. Mundgefühl eher trocken, astringent. Das Finish ist mittellang, die Aromen bleiben noch eine Weile auf der Zunge. Wegen der ungewöhnlichen Weed Nite gibt es Bonus Punkte ✌️
Wow! Damit habe ich nicht gerechnet... Ich war extrem skeptisch bei dem niedrigen Alkohol-Gehalt und dem Weed Logo, aber das Ding ist ne absolute Granate! Extrem lecker und süffig nach Minze, gelber Williamsbirne und saftigem Pfirsich und ganz klar Gras/Cannabis, sowie etwas Milchschokolade und grüner Kardamom. Ohne Profi zu sein würde ich beim gras aromatisch auf super Lemon Haze tippen😃 super lecker, süffig, aromatisch komplex und an keiner Stelle zu dünn. Sehr positive Überraschung!