Romero & Sons FRC Ecuador (Kirsch Whisky) 1973
Fans schätzen den subtilen Hauch von Schokolade, Nougat und altem Holz; Kritiker finden ihn flach, alkoholisch und über den Zenit hinaus. Insgesamt wird er als eine interessante, aber fehlerhafte, ultra-gealterte Kuriosität angesehen.
Enthusiasten, die trockene, niedrigprozentige spanische Rumsorten mit Noten von Schokolade, Karamell und altem Holz mögen und die keinen Zuckerzusatz und die Geschichte einer sehr langen Reifung gegenüber explosiver Intensität schätzen.
Eckdaten des Rums
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Wie schmeckt dieser Rum?
Ultra-gealterter, interessanter, aber zwiespältiger Genuss
Wenn du zurückhaltende, trockene Rumsorten im spanischen Stil magst und neugierig auf ultra-gealterte ecuadorianische Rumsorten bist, ist dieses Buch einen Versuch wert - aber erwarte keine große Komplexität oder einen süßen Publikumsliebling.
Anfänger, die einen süßen, sanften Schluck erwarten; Liebhaber von hochprozentigem Funk; und alle, die keinen spürbaren Alkohol oder oxidierte, leicht muffige Kräuternoten in sehr alten Rums mögen.
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Die Identifizierung ähnlicher Rums basiert auf den Verkostungsnotizen der Community und den Eckdaten des Rums.
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Über die Romero & Sons Destillerie
Die Destillerie Romero & Sons befindet sich in Ecuador. Rums von Romero & Sons wurden 242 mal mit einem Durchschnitt von 7.2/10 bewertet.
Von Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver – zusammen mit Jakob, Robert und Lukas haben wir RumX 2018 als kleines Leidenschaftsprojekt in Stuttgart gestartet, damals noch unter dem Namen Rum Tasting Notes.
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Das Ziel? Dir als Rum-Connaisseur einen Ort zu bieten, an dem du mit Vertrauen auswählen kannst – ganz ohne Zettelwirtschaft, Umwege oder Experten-Vokabular.










Nase: Süsses Getreide, pflanzlich, Kräuter, Blüten, Schwarztee, angenehm Gaumen: viel Eistee, noch nicht ganz getrockneter Stroh, Hafer, Zitrone und etwas Honig, Alkohol gut eingebunden (Flasche wurde frisch geöffnet und kann einige Kommentare zum Alkohol nicht nachvollziehen). Easy zum trinken.
Mal sehen: aus Ecuador erwarte ich in der Regel einen leichten, einfachen Rum spanischen Stils. Die Eckdaten dieses Rums hier klingen allerdings viel interessanter. Fast 50 Jahre alt! Aber tatsächlich wissen wir nicht genau was drin ist, denn das alte Fass ist in den 90ern wohl mit Rum gleicher Art aufgefüllt worden. Dann ist der jüngste Anteil aber immer noch 30 Jahre alt! Nase: sehr angenehm, zurückhaltend aber doch konzentriert und rund. Da sticht kein Alkohol. Zunächst bekomme ich angenehme Schokolade, Karamell und feine Vanille zu riechen. Süße von Nougat kommt hinzu. Sehr dunkle und reife Kirsche, schwarze Johannisbeere und rote Traube im Hintergrund. Duftendes Kirschholz und aromatisierter Pfeifentabak runden ab. Doch, gefällt mir gut. 8,4 Gaumen: auch hier nicht aufdringlich, aber doch kräftig. Zunächst schokoladig-süß, dann kommt eine leichte bitter-salzig-Note, bevor Kirschbaumholz und Melasse übernehmen. Trockene Vanille und alter Karton, dazu Tonkabohne und Pekannuss und auch Tabak finden sich dahinter. An Frucht kommt da vielleicht eine dunkle, eingelegte Kirsche hin. 8,2 Solitär betrachtet finde ich ihn überhaupt nicht so schlecht wie die anderen Bewertungen es vermuten lassen. PLV stimmt zu dem, was er ist.
Irgendwie hab ich es heute mit Schokoladenrums. Hier in der Nase neben Schokolade noch Vanille und Karamell. Am Gaumen kommt er ziemlich kräftig rüber, auch hier schöne Schokoladen-, Karamell- und Vanillenoten.
Ja, ne. Flach und alkoholisch. Da kauft man sich besser einen Havana Club 3. Mit dem Thema Romero bin ich dann auch durch.