Gourmet Pool Enmore Demerara Rum 1988
Eckdaten von Gourmet Pool Enmore Demerara Rum 1988
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Über die Enmore Destillerie
Die Destillerie Enmore befindet sich in Guyana. Rums von Enmore wurden 4.456 mal mit einem Durchschnitt von 8.8/10 bewertet.
Von Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver – zusammen mit Jakob, Robert und Lukas haben wir RumX 2018 als kleines Leidenschaftsprojekt in Stuttgart gestartet, damals noch unter dem Namen Rum Tasting Notes.
Was mit einem digitalen Verkostungstagebuch begann, ist heute die weltweit umfassendste Plattform für Rum-Fans: über 25.000 Abfüllungen, 280.000+ unabhängige Reviews und eine aktive Community mit 51.000 Mitgliedern. Wir verbinden die Schwarmintelligenz unserer Community mit einem integrierten Marktplatz – so kannst du direkt aus der App sicher einkaufen und deine Sammlung verwalten.
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Nase Veilchen, Kaffee und getrocknete Rosenblätter. Ylang-Ylang-Blüten. Es fühlt sich an, als würde man in einem viktorianischen Orangerie-Kaffee schnuppern. Warum viktorianisch? Stell dir dazu einen alten, duftenden Chesterfield-Sessel vor. Dazu den feinsten dominikanischen Tabak und ein altes ledergebundenes Buch – vielleicht Jane Eyre. Was wir hier haben, ist Eleganz, meine Damen und Herren – ein Attribut, das ich normalerweise nicht mit Enmores verbinde. Nach ein paar Minuten Atmen winden sich sehr dichte getrocknete Mango und Ananas aus dem Glas. Wir finden das ausgesprochen hervorragend. Gaumen Jane Eyre, tatsächlich! Der erste Schluck beeindruckt mit einer extrem zarten Süße, Eleganz und Balance – fast eine viktorianische Reinheit! Das Fass hat hier keineswegs das Sagen; es ist der Destillat. Angesichts des Hinweises auf eine Coffey Still auf dem Etikett hatte ich zunächst ernsthafte Zweifel, da das EAM-Zeichen normalerweise auf die hölzerne Versailles Pot Still verweist. Nach Rücksprache mit dem Abfüller hat dieser weitere Recherchen mit dem Broker angestellt und folgende klare Bestätigung erhalten: Es handelt sich tatsächlich um ein Destillat aus der hölzernen Enmore Coffey Still. Das ist schon eine kleine Sensation! Fakt ist: Dieser Rum trinkt sich wie Saft! Schöne Bleistiftspäne, süßer milchiger Kaffee, dazwischen Karob und geröstete Pekannüsse. Ich bin sehr überrascht. Man möchte sofort einen zweiten Schluck nehmen. Er hat nicht die Schwere und Tiefe eines 1994 REV oder der Kracher aus den 1970ern, sondern eine unglaubliche Leichtigkeit. Fast schwebend, gepaart mit einem dicken, zähen Mundgefühl. Funktioniert wunderbar, wenn du mich fragst. Abgang Lang und extrem saftig, aber auch vegetal. Sehr viel grüner Kaffee und lang gezogen grüner Tee, was ihm dieses typische Dschungel-Flair verleiht, das ich an diesen alten Demeraras so liebe. Bewertung Der Saft passt perfekt zur eleganten Flasche und präsentiert sich mit einer sehr gefährlichen Trinkbarkeit und Frische. Ich bin schon seit einiger Zeit Fan von Trinkstärken im Bereich von 48–52 % – vorausgesetzt, die Verdünnung erfolgte natürlich, also durch Verdunstung und nicht durch Zugabe von Wasser. Dieser Enmore landet genau auf dem perfekten Sweet Spot. Danke, Seb, für das Sample und das Glas!
Automatisch übersetztHeute muss sich der Gourmet Pool gegen einen der großen 88er Enmores beweisen, den (mit 90 Punkten) bewerteten Whisky Jury. Der GP hat schon eine grandiose Nase. Von allem noch ein wenig mehr als der Whisky Jury (Trockenfrüchte, getrocknete Feige, Leder, Karamell, Fass). Bei dem relativ niedrigen ABV der beiden kann es aber auch sein, dass der 0,7 Prozentpunkte höhere ABV sich bemerkbar macht. Am Gaumen gefällt mir der WJ fast etwas besser. Er wirkt etwas kantiger (im positiven Sinne). Fazit: ganz oben bei den 88er Enmores, aber das Regal hat er jetzt auch nicht für sich alleine.
Automatisch übersetztAn der Nase zunächst einmal eher dunkle Aromen wie Melasse und feuchtes Holz. Dann kommen Kaffee und Schokolade dazu. Kräuterige Noten sind hier schon zu erahnen. Beim nächsten riechen dann Trockenfrüchte, getrocknete Preiselbeeren und gebrannter Zucker. Nach etwas Zeit sind plötzlich erdige Noten wahrnehmbar, so wie feuchte Erde nach einem kurzen Sommerschauer. Schon an der Nase absolutes Aromenspektakel. Am Gaumen dann zunächst einmal viel Holz und Tannine. Zu den dunklen Aromen gesellen sich dann wieder kalter Kaffe und diesmal eher Zartbitterschokolade. Später dann Trockenfrüchte. Hier allerdings einen ticken zu bitter für mich. Vllt doch ein zwei Jahre zu lange im Fass. Der Abgang ist schön lang und wird dominiert von gebranntem Zucker und erdigen Noten mit Kräutern. Er ist schon sehr hzig, ohne dabei aber zu holzig zu sein. Auch hier hat Gourmetpool ein tolles Fass ausgewählt, nur preislich etwas zu hoch. Man darf wirklich gespannt sein, was da noch kommt von den Jungs aus Lindlar.
Wow, ich bin überrascht. Ich mag die dunklen 1988er lieber. Das müsste ein MEC sein. Nicht so viele typische Versailles-Bleistiftnoten. Mehr Melasse, Lakritz, schwarzer Tee, Holz und dunkle rote Früchte. Trotz des Alters ist er nicht verholzt. Erstaunlich!
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